Shane Lowry und die Irish Open, das ist schon eine ganz besondere Geschichte, oder sagen wir mal so: Liebesbeziehung. Am 17. Mai 2009 gewann der damals 22-Jährige aus Mulligan sensationell sein Heimturnier im County Louth Golf Club, Baltray, Co Louth im Stechen gegen den Engländer Robert Rock. Das Besondere daran damals? Lowry war zu diesem Zeitpunkt noch kein Profi. Irischen Golffans ist dieser Tag vor über 17 Jahren also noch sehr gut in Erinnerung geblieben, als einer der „ihren“ die nationale Meisterschaft, und das auch noch als Amateur, gewann.
fast forward ins jahr 2026
Heute gehört Shane Lowry seit über einem Jahrzehnt zum Besten, was Europa aus golferischer Sicht zu bieten hat. Egal ob Einzeltitel wie die Open Championship 2019 oder die legendären Duelle gegen die USA im Ryder Cup, Shane Lowry ist jedem Golfer ein Begriff.
Neben den Majors steht bei Lowry nicht erst seit 2009 ein Turnier ganz weit oben auf der Prioritätenliste, und zwar die Irish Open. Dass er sich den Titel nun nach 17 Jahren und das zum ersten Mal als Profi erneut sichern konnte, war auch für Shane ein ganz besonderes Ereignis. „Ich hatte golferisch ein schwieriges Jahr. Es waren ein paar Chancen auf einen Titel dabei, aber auch jede Menge wirklich schlechte Vorstellungen von mir. Diese Woche war einfach unglaublich. Ich mache keine halben Sachen und natürlich wollte ich hierher kommen und auch gewinnen. Dass mir das gelungen ist, ist der absolute Wahnsinn“, so Lowry, der sich nicht nur beim Platzrekord am Freitag (62), sondern auch am Finaltag in einen Rausch spielte. Am Ende ließ der Lokalmatador die Konkurrenz auf dem Trump International Golf Links & Hotel in Doonbeg um sage und schreibe elf Schläge im Staub zurück.
sieg für die familie
„Wenn es nicht gut läuft, ist die Stimmung natürlich daheim auch nicht gerade toll. Umso mehr freue ich mich für meine Frau und unsere Kinder, die immer zu mir halten, über diesen Erfolg. Der Titel ist für sie. Meine Tochter fragt immer, wann ich mal wieder einen Pokal mitbringe. Jetzt ist es endlich so weit“, so Lowry überglücklich.
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