Alles ist relativ: Ok, Scottie Scheffler hat die 153. Open Championship gewonnen. Doch die wahre Frage an diesem denkwürdigen Abend war: „Was essen wir zum Abendbrot?“ Das mag jetzt seltsam klingen, aber genau das hat der Weltranglistenerste und nunmehr vierfache Majorsieger ausgelöst, als er bei der Pressekonferenz vor dem Turnier in Royal Portrush fünf Minuten über die Sinnhaftigkeit und den Wert sportlichen Erfolgs räsonierte.
Die Scheffler-Version lautet zusammengefasst so: „Ich habe mein ganzes Leben daran gearbeitet, gut in meinem Sport zu werden, und das Gefühl ist ziemlich cool, etwas erreicht zu haben. Aber erfüllt es die tiefsten Wünsche und Bedürfnisse meines Herzens? Auf keinen Fall. Du gewinnst, umarmst deine Lieben. Es ist großartig. Und dann heißt es: Okay, was essen wir heute Abend?“
Der 29-Jährige will kein Superstar sein, für ihn gibt es andere Prioritäten. „Ich bin lieber ein toller Vater als ein toller Golfer“, sagt Scheffler. Dem tiefgläubigen Christen ist zuvorderst die Familie wichtig: Ehefrau Meredith und Baby Bennett, gut 14 Monate alt: „Wenn Golf jemals meine Beziehung zu meiner Frau oder meinem Sohn beeinträchtigen würde – das wäre der letzte Tag, an dem ich für Geld spielen würde.“
Noch Fragen? Ach ja, das Thema Abendbrot: Was gab’s m Sonntag bei Schefflers – Fish and Chips in einer Küstenkneipe oder das Lieblingsgericht Cheeseburger mit Pommes-frites-Topping? Wir recherchieren …
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