Donald zum Dritten

Kapitän auch beim Ryder Cup 2027

Mach’s noch einmal, Luke: Der Engländer Luke Donald soll es nach den Erfolgen als Europas Teamchef von 2023 in Rom und 2025 auf Bethpage Black auch beim Ryder Cup 2027 richten. Im irischen Adare Manor wird dann auch das hundertjährige Bestehen des Kontinentalwettbewerbs gefeiert. Gern mit einem weiteren Sieg für Blau-Gold – es wäre der Hattrick für Donald, das hat auf beiden Seiten noch kein Kapitän geschafft. „Die vergangenen beiden Ryder Cups haben mir und meiner Familie sehr viel bedeutet. Bei der Siegesfeier in New York – nach einer stressigen Woche in einem schwierigen Umfeld – dachte ich, dass meine Arbeit getan sei. Aber vielleicht gibt es noch ein weiteres kleines Kapitel zu erzählen“, sagte der 48-Jährige in einer ersten Stellungnahme, der vom Kern seiner Erfolgsequipe um Rory McIlroy vehement zum Weitermachen gedrängt worden war. Wen die USA als Skipper gegen Donald aufbieten, steht noch nicht fest: Der zögernde Wunschkandidat Tiger Woods erhielt von der PGA of America ein Ultimatum, sich bis zum Masters (9. bis 12. April) zu entscheiden.

Donald ist der vierte europäische Kapitän, der die Golfer aus der alten gegen die Stars aus der neuen Welt mindestens drei Mal oder mehr ins Feld führt. Zuvor waren das Dai Rees, Tony Jacklin und Bernard Gallacher. Nach den taktischen Meisterleistungen des einstigen Weltranglistenersten bei den vergangenen beiden Auftritten wurde sogar schon gescherzt, ihm die Kapitänswürde, manchmal auch -bürde, auf Lebenszeit zu übertragen. Stand jetzt findet Guy Kinnings, CEO der European Tour Group, zu der auch die Ryder Cup Ltd. gehört, es erstmal „großartig, dass Luke Donald ein drittes Mal zur Verfügung steht: Er ist ein fantastischer Kapitän. Die Siege von Rom und New York waren bemerkenswert, aber fast noch beeindruckender war, wie er das Team geführt und sich selbst eingebracht hat.“

Das Echo der Spieler fällt kein Deut weniger euphorischer aus. McIlroy sprach von einem großen europäischen Vorteil für Adare Manor, „weil mit der Kapitäns-Entscheidung Kontinuität gewährleistet wird. Es ist einfach wunderbar, ihn wieder dabei zu haben. Alle sind begeistert.“ Und Justin Rose sagt über seinen Landsmann: „Luke ist effizient. Er macht kein Aufhebens. Er ist engagiert. Er hat einen Plan und gibt den Spielern die Freiheit, ihn umzusetzen.“ Auch deswegen war Donald, der übrigens nie ein Major gewonnen hat, für 2027 eigentlich gesetzt. Er musste nur noch annehmen …

Medianachweis: © Sportcomm/Getty Images

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