endlich geschafft! 

Bei der Tour Championship in Atlanta holt sich Tommy Fleetwood den lang ersehnten ersten PGA-Tour-Titel.
164 Starts auf der PGA Tour hat er gebraucht. Jetzt ist endlich der erste Titel da für Tommy Fleetwood.

Es kommt in den USA  schon recht selten vor, dass die heimischen Fans bei so einem wichtigen Turnier wie der Tour Championship in Atlanta zum Abschluss des FedEx Cups nicht einen Spieler der Stars and Stripes, sondern einen „Gastspieler“ unterstützen. Im Falle von Tommy Fleetwood war das aber auch irgendwie verständlich und auch vollkommen verdient.

die richtige einstellung

Das ganze Jahr über hatte der 34-jährige Engländer gleich mehrfach an seinem ersten Sieg auf der PGA Tour geschnuppert und war ein ums andere Mal fast schon tragisch gescheitert. Während fast jeder andere Spieler nach so vielen knappen Niederlagen wahrscheinlich irgendwann das Handtuch geworfen hätte, blieb Tommy gelassen und ganz wichtig: immer freundlich. Er gab Autogramme, stellte sich brav den Fragen nach der Runde und hatte eigentlich nie schlechte Laune. 

„Ich habe mich irgendwie schon seit längerer Zeit wie ein Sieger gefühlt und ich wusste, irgendwann wird es klappen“, so Fleetwood über seine wirklich vorbildliche und vor allem positive Einstellung, die ihm gerade in diesem Jahr zu einem der beliebtesten Spieler bei den Fans in Amerika machte.

Patrick Cantlay wurde beim Finale des FedEx Cups am Ende geteilter Zweiter.

das perfekte ende kommt in atlanta

Dass der große Wurf noch ausgerechnet zum krönenden Abschluss der Saison erfolgte, war irgendwie passend. Im finalen Duell mit Patrick Cantlay behielt Tommy schnell die Oberhand, als sich sein Kontrahent mit einem Bogey-Double-Start quasi von selbst aus dem Rennen nahm. Am Ende gewann Tommy mit einem komfortablen Vorsprung von drei Schlägen und strich neben dem ersten Toursieg auch noch satte zehn Millionen Dollar an Boni ein.  

aus den fehlern sehr viel gelernt

„Man lernt in diesem Spiel sehr viel aus den vergangenen Niederlagen. Da war die Travelers, da war Memphis und einige andere Turniere und ich muss zugeben, dass ich mich auch hier gar nicht so wohl gefühlt habe. Mein Spiel heute war zum Teil auch ziemlich fehlerhaft. Umso stolzer bin ich, dass ich es ab der 11, 12 geschafft habe, den Schalter umzulegen. Aber ganz ehrlich: Die drei Schläge Vorsprung auf dem letzten Loch kamen mir gar nicht so viel vor. Vor allem, wenn man es schon so oft vergeigt hat. Der tolle Support der Fans hat mir am Ende sehr geholfen und wir haben das quasi zusammen ins Ziel gebracht“, so Fleetwood zufrieden.

Medianachweis: © Sportcomm / Getty Images

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