Auswärtsstärke: Die Europäer haben bisher in dieser Saison nahezu alle bedeutenden Turniere auf amerikanischem Boden gewonnen. Rory McIlroy feierte gerade den ersehnten Triumph beim Masters – per Playoff gegen Justin Rose –, zuvor entschied er das AT&T Pebble Beach Pro-Am sowie die Players Championship für sich. Dazu kommen Sepp Strakas Sieg bei The American Express, Thomas Detrys Durchbruch bei der WM Phoenix Open, Ludvig Åbergs Erfolg beim Tiger-Woods-Turnier Genesis Invitational und Viktor Hovlands sportliche Auferstehung bei der Valspar Championship. Die US-Stars um den Weltranglistenersten Scottie Scheffler hingegen blieben eher blass. Deren bekannteste Titelträger sind Harris English (Farmers Insurance Open), Russell Henley (Arnold Palmer Invitational), Brian Harman (Valero Texas Open). Und obwohl es noch ein paar Monate hin sind, gilt die europäische Dominanz in den USA schon als schlechtes Omen für Bethpage Black, wenn McIlroy und Co. Ende September zur Ryder-Cup-Titelverteidigung in der Höhle des amerikanischen Löwen antreten.
Medianachweis: Sportcomm /Getty images