Heimsieg: Der Österreicher Maximilian Steinlechner hat die Interwetten Open im GC Schladming-Dachstein gewonnen und damit den ersten Titel auf der HotelPlanner Tour geholt, die den meisten noch als Challenge Tour bekannt ist. Soweit die nüchterne Nachricht. Doch der Erfolg bedeutet mehr, als Platzierung und Preisgeld (48.000 Euro) auf den ersten Blick vermitteln. Europas zweite Golfliga hinter der DP World Tour ist ein dynamisches Sprungbrett in die sportliche Spitze. Das hat unlängst Nicolai von Dellingshausen mit dem Sieg bei der Austrian Alpine Open bewiesen.
Der Deutsche profitierte nicht zuletzt vom speziellen System auf der HotelPlanner Tour, wo jeder Veranstalter 50 Startplätze zur Verfügung hat, die er zur Förderung oder Absicherung von Spielern verwenden oder mit anderen Veranstaltern tauschen kann. Durch so einen Tausch-Spot aus dem Kontingent der German Challenge, die übernächste Woche ihr fünfjähriges Bestehen feiert, kam von Dellingshausen 2024 überhaupt ins Feld der Rosa Challenge in Polen. Dort belegte er den geteilten fünften Platz und sicherte sich damit den Erhalt der Spielberechtigung auf der DP World Tour für 2025. Der Rest ist Geschichte, von der nun auch Max Steinlechner träumt. „Mein Ziel ist es, bei den größten Turnieren gegen die besten Spieler der Welt anzutreten“, so der 25-Jährige nach dem Turnier, das vom GC Adamstal nach Schladming gewechselt war, aber in den bewährten Händen der Golf-Familie Wittmann blieb. Er ist nun Dritter im Saison-Ranking und dem Aufstieg in die DP World Tour ein gutes Stück näher gekommen.