„KI darf kein Graubereich sein“ 

Elisa Drescher im Interview über Datenschutz, Klartext und gesunden Menschenverstand.
Elisa Drescher

Technologieverliebt, glasklar in der Sprache und ganz sicher kein Fan von leeren Floskeln, das ist Elisa Drescher. Sie ist Juristin, Gründerin der Datenschutzberatung SCALELINE und eine der Stimmen, die man hören sollte, wenn es um Künstliche Intelligenz und Verantwortung geht.

Am 9. Juli war sie beim Golf Week Ladies Club bei Topgolf Wien zu Gast und hat mit ihrem Auftritt gezeigt, wie man selbst trockene Themen wie DSGVO, AI Act oder „Datenverarbeitung“ so verpackt, dass sie plötzlich spannend, relevant und sogar inspirierend werden.

Im Interview mit uns spricht sie darüber, wie sehr KI unseren Alltag schon heute prägt, von Chatbots über personalisierte Werbung bis hin zu Deepfakes und warum es jetzt klare Regeln braucht. Denn, „KI ist kein Spielzeug, sondern eine Technologie mit Verantwortung und wer sie nutzt, sollte auch wissen, was er tut“, sagt Elisa.

Sie erklärt, warum schlecht trainierte Systeme gefährlicher sein können als datenhungrige, wieso Datenschutz längst kein Innovationsverhinderer mehr ist und weshalb Unternehmen dringend einen „KI-Clearing-Prozess“ brauchen, wenn sie neue Tools einsetzen wollen.

Elisa lebt vor, was sie berät. Sie nutzt selbst täglich ChatGPT, hat sich ein eigenes Custom­GPT für ihre LinkedIn-Inhalte gebaut, aber achtet dabei konsequent darauf, keine sensiblen Daten preiszugeben. Für sie ist klar: Datenschutz ist kein Bremsklotz, sondern eine Voraussetzung für nachhaltige Innovation und Vertrauen.

Medianachweis: © Birgit Naimer Photography

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