Legenden sind gekom„Legenden“ wurden den 25 Teams mit 100 Teilnehmern versprochen und „Legenden“ waren gekommen, um beim Golfturnier für die Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes ordentlich Geld zu sammeln. Der Egidius-Braun-Pokal, benannt nach dem 2022 verstorbenen ehemaligen DFB-Präsidenten, wird abwechselnd von Proficlubs begleitet. Die Aufgabe fiel am vergangenen Freitag dem 1. FC Köln zu.
Zur 24. Auflage hatte der Traditionsverein aus der Domstadt seinen ehemaligen Goalgetter Matthias Scherz und Torwart-Ikone Toni Schumacher zum Traditionsturnier nach „Haus Kambach“ in die Nähe von Aachen entsandt. Scherz, der sich auch mit einem eigenen Verein für karitative Belange in seiner Heimatstadt einsetzt, betonte bei der Begrüßung nach dem gemeinsamen Frühstück die soziale Aufgabe des Spitzensports im Allgemeinen und des Fußballs im Besonderen. Mit seinen einleitenden Worten sorgte der heute 54-Jährige, der zwischen 1999 und 2009 in 440 Spielen 149 Tore für den FC erzielte, trotz mäßigen Wetters für gute Laune und eine wohlwollende Spendenbereitschaft.

Markus Baumeister, war beim Turnier sportlich unterwegs.

WM 1986 ins Leben gerufen und ist 40 Jahre alt geworden.
Steilpass veredelt
Den Steilpass veredelte Toni Schumacher am Abend. 130 Gäste bejubelten bei der Abendveranstaltung den volksnahen Keeper, der den FC Köln zu einer deutschen Meisterschaft und drei Pokalsiegen führte, schon frenetisch, bevor er den ersten offiziellen Satz gesprochen hatte. Mit der deutschen Nationalmannschaft gewann der ehemalige Weltklasse-Torhüter 1980 die Europameisterschaft und wurde sowohl 1982 als auch 1986 Vizeweltmeister. „Zweimal Zweiter ist so gut wie einmal Erster“, erklärte die rheinische Frohnatur zu den knappen Finalniederlagen.
So erfolgreich die beiden Kölner Stars in ihrer aktiven Zeit auf dem Fußballplatz waren, so erfolgreich sind sie heute auf dem Golfplatz.
Mit rund 30.000 Euro verzeichnete der Egidius-Braun-Pokal das beste Ergebnis in der langen Geschichte seit 2001, die nur durch die beiden Corona-Jahre unterbrochen wurde.
Popart-Kuriosität
Neben dem Sponsoring garantieren traditionell die Einnahmen aus einer Versteigerung und einer Tombola den finanziellen Erfolg. Für die Versteigerung trug Schumacher selbst eine Kuriosität bei. Der kunstinteressierte Ex-Keeper hatte sich 1983 von Popart-Ikone Andy Warhol porträtieren lassen. Eines von zwei Originalen auf Leinwand – einmal mit blauem, einmal mit weinrotem Hintergrund – wurde 2006 für etwas mehr als 100.000 Euro bei Sotheby’s versteigert. Das andere befindet sich in Schumachers Besitz. Eines der wenigen davon gefertigten Plakate – selbstverständlich handsigniert – wurde schnell zum begehrten Objekt der Bieter und wechselte für 1.500 Euro den Besitzer.men

stand bei der Versteigerung im Mittelpunkt des Interesses.
Medianachweis: © Egidius-Braun-Pokal/Andreas Steindl(3)