legion xiii: erfolg auf ganzer linie

Jon Rahm triumphiert doppelt: Nach dem Einzelsieg holt sein Team Legion XIII auch die LIV Team Championship.
Das glorreiche Legion XIII-Quartett nach dem Sieg in Michigan: Tyrrell Hatton, Caleb Surrat, Jon Rahm und Tom McKibbin.

Mit einem Doppelschlag hat sich Legion XIII endgültig als dominierende Kraft der LIV Golf League etabliert. Während Jon Rahm bereits eine Woche zuvor in Indianapolis den Einzeltitel der Saison fixierte, setzte sein Team beim großen Finale in Michigan noch eins drauf und sicherte sich im The Cardinal at St. John’s die Team Championship – der perfekte Abschluss einer Spielzeit, die für Rahm und seine Mitstreiter sportlich wie symbolisch von großer Bedeutung war. 

Schon 2024 war Legion XIII als erstes Expansionsteam der Liga angetreten und hatte mit vier regulären Saison­siegen ein Ausrufezeichen gesetzt. Doch im Finale blieb damals „nur“ Rang vier. In der zweiten Saison nun gelang die Vollendung: der lang ersehnte Titel im Showdown der besten Mannschaften. Dass Rahm zugleich die Einzelwertung klar dominierte, machte das Jahr 2025 zu einer Erfolgsgeschichte auf ganzer Linie..


saisontitel ohne sieg

Rahms Weg zum individuellen Triumph war geprägt von jener Konstanz, die ihn schon auf der PGA Tour auszeichnete. In 13 Starts blieb er nie schlechter als Rang 11, feierte vier zweite Plätze und zwölf Top-Ten-Fini­shes. Beim vorletzten Event in Indianapolis verpasste er zwar nach einer spektakulären 60er-Runde den Sieg im Playoff gegen Sebastián Muñoz, doch reichte der Punktestand locker, um sich den Gesamttitel zu sichern. Damit gelang Rahm ein seltenes Kunststück: Einzel-Champion ohne Turniersieg. „Es ist ein großartiger Moment, aber es fühlt sich einfach nicht großartig an, das Jahr mit zwei verlorenen Playoffs zu beenden“, sagte Rahm, nachdem er im Stechen in Indianapolis gegen Sebastián Muñoz den Kürzeren zog.
„Ich bin mir sicher, dass ich mit der Zeit darüber hinwegkommen werde. Den Saison‑Titel gewinnen zu können, ohne tatsächlich ein Turnier zu gewinnen – ich weiß, dass ich irgendwann darauf stolz sein werde.“

Ein kongeniales Duo (auch im Ryder Cup): Tyrrell Hatton und Jon Rahm.


glorreiches finale

Im Teamfinale von Michigan allerdings wurde Spannung pur geboten. In der Matchplay-ähnlichen Struktur bewiesen Rahm, Tyrrell Hatton, Caleb Surratt und Kieran Vincent Nervenstärke. Nach packenden Duellen setzten sie sich im Playoff gegen Bryson DeChambeaus Crushers GC durch – und krönten damit eine Saison, die von Anfang bis Ende von ihrem Namen geprägt war.
„Es ist eine große Bestätigung für uns alle, für das Team, einfach wie gut wir das ganze Jahr über ge­spielt haben“, zeigte sich Jon Rahm am Ende stolz. „Es war stressig, aber wir haben es geschafft. Ich würde es nicht anders wollen.“

Medianachweis: © LIV Golf (2)

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