Das muss man sich mal vorstellen: Bis zu dem Moment, an dem sich der PIF als Hauptsponsor verabschiedet hat, gab es bei der LIV keinerlei Budget. „Einfach machen“ lautete die Devise. Idealerweise besser, imposanter und größer als alles, was es zuletzt im Golf gegeben hat. Zugegeben, das ist gelungen: Ultra-Events für Fans und Spieler vor Ort, wahnsinnige Preis- und Antrittsgelder. Eben Golf in neu. Einfach anders – laut, dynamisch, mutig, frech, erfolgreich. LIV hat einen sehr positiven Impact auf diese Sportart gehabt. Preisgelder sind überall gestiegen, Turniere zuschauerfreundlicher geworden. Golf ist dadurch greifbarer geworden und hat sein Image aufpoliert. Nur war es eben nicht wirtschaftlich. 120 Millionen pro Turnier sind aber auch Wahnsinn. Das Zehnfache von einem regulären PGA Tour Event.
Jetzt heißt es: Wie geht es weiter?
Ich persönlich glaube nicht an eine Fortführung mit sportlicher Relevanz und substanziellem Storytelling. Ich glaube auch nicht daran, dass die Spieler sich auf ein Preisgeld-Niveau wie bei einer DP World Tour einlassen würden.
Ich glaube aber daran, dass es keinen Besseren als Scott O‘Neil gibt, um dieses Geld einzusammeln. Und ich glaube daran, dass diese Art, Golf zu sehen, zu leben und zu spielen, richtig und einzig zukunftsträchtig ist. Schritt für Schritt und nicht mit der Brechstange.
Bleibt dran für mehr. Euer Flo Bauer.
LIV: Wie geht es Weiter?
Das muss man sich mal vorstellen: Bis zu dem Moment, an dem sich der PIF als Hauptsponsor verabschiedet hat, gab es bei der LIV keinerlei Budget.