Spaß muss sein: Während für die DP World Tour bereits in Australien und Südafrika die Saison 2026 begonnen hat und auf den Bahamas Sepp Straka bei Tiger Woods’ Hero World Challenge gerade Dritter geworden ist, rüstet man sich in Florida für den vergnüglichen Ausklang des Golfjahrs. In dieser Woche steht das Grant Thornton Invitational an, bevor es am Wochenende vor Weihnachten bei der PNC Championship in Orlando eine sportliche Familienzusammenführung gibt. Erstmal aber spielen 16 gemischte Zweier-Teams im Tiburón Golf Club in Naples vom 12. bis 14 Dezember um ein Gesamtpreisgeld von vier Millionen Dollar. Das Turnier ist das erste Mixed-Event in den USA seit 1999 und vereint seit 2023 Größen der LPGA und der PGA Tour. Damit haben die Veranstalter einen Volltreffer gelandet: Das Grant Thornton ist ein Hit bei den Fans und ein Kassenknüller für die Vermarktung: Kurz: Mixed ist mega.
Auch im dritten Jahr wird wieder ein Star-Aufgebot zum Dreierlei aus Scramble, Klassischem Vierer und Vierball-Bestball antreten, angeführt von den Titelverteidigern Patty Tavatanakit und Jake Knapp. Die Weltranglistenzweite Nelly Korda spielt mit Denny McCarthy, Englands Aushängeschild Charley Hull tritt mit Daniel Berger an, US-Ikone Lexi Thompson hat Wyndham Clark zum Partner, die schwedische US-Open-Gewinnerin Maja Stark ist mit Neal Shipley unterwegs – um nur einige Konstellationen zu nennen. Auch die Premierensieger Lydia Ko und Jason Day sind wieder dabei. Die amtierende Olympiasiegerin und Open-Championesse nennt das Grant Thornton Invitational ein „Modell für die Zukunft“ – eines, das Vorfreude aufs olympische Golfturnier 2028 im Riviera Country Club in Los Angeles weckt, das ebenfalls um einen Mixed-Wettbewerb erweitert wurde.
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