Shannon Tan siegt in Hamburg

Mit Tan und Helen Briem machten zwei junge Spielerinnen deutlich, dass die Zukunft der LET in starken Händen liegt.
Die Singapurerin Shannon Tan präsentiert stolz ihren Pokal, den sie höchst verdient in ihren Händen hält.

Ende Juni fiel der Startschuss der Ladies European Tour (LET) in Deutschland. Mit dem Ortswechsel vom Golf & Country Club Seddiner See in Berlin auf den Nord Course von Green Eagle nach Hamburg, jenen Platz, der bislang Schauplatz der European Open der DP World Tour war, erhielt das Amundi German Masters powered by VcG 2025 nicht nur ein neues sportliches Gesicht, sondern auch eine neue emotionale Heimat. 

Enges Finale

Und: Ein enges Finale, bei dem Shannon Tan aus Singapur die Nerven behielt und sich den Titel sicherte. Gefolgt von einer furios aufspielenden Helen Briem. Die 21-jährige Hoffnungsträgerin aus Singapur, Tan, spielte sich bereits am Moving Day mit einer 68 in Führung und verteidigte diese im anspruchsvollen Finale bei wechselhaften Bedingungen. Trotz eines Bogeys auf der 17 blieb sie ruhig, setzte auf der 18 ein kontrolliertes Par und sicherte sich mit einem Gesamtscore von –9 ihren zweiten LET-Titel. „Ich habe versucht, in meinem Rhythmus zu bleiben. Dieser Platz verzeiht keine Fehler – umso mehr freut es mich, dass ich heute trotz Druck durchgekommen bin“, freut sich Shannon Tan über ihren Erfolg. Hinter ihr kämpfte sich die 20-jährige Helen Briem mit großem Willen bis auf einen Schlag heran. Die junge Deutsche lieferte vor heimischem Publikum erneut eine sensationelle Performance ab und sichert sich damit den hervorragenden zweiten Platz. Dritte wurde die Neuseeländerin Amelia Garvey.

Helen Briem auf ihrem Weg zu Platz zwei beim Amundi German Masters 2025.

Starke Deutsche Mannschaftsleistung

Carolin Kauffmann schnitt ebenfalls bemerkenswert ab. Sie belegte den geteilten achten Platz und unterstreicht ­
damit die starke deutsche Mannschaftsleistung. Denn auch Esther Henseleit spielte solide vier Runden und landete auf dem geteilten zehnten Platz. Zwar fehlte diesmal das ganz große Highlight, doch mit einer Platzierung in den Top 10 stand sie konstant in vorderen Bereichen des Leaderboards. Ein kleiner Wermutstropfen: Als Titelträgerin des Jahres 2024 schaffte es Alexandra „Lexi“ Försterling dieses Jahr nur ins Mittelfeld. 

Aus Österreichischer Sicht

Im Vorjahr sorgte noch Emma Spitz mit ihrem zweiten Platz hinter Alexandra Försterling für das beste österreichische LET-Ergebnis seit Jahren. 2025 jedoch legte sie eine Pause ein und nahm nicht am Amundi German  Masters teil. Auch Katharina Mühlbauer war dieses Mal nicht am Start. Sarah Schober verpasste den Cut. 

Medianachweis: © Tristan Jones/LET (2)

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