Timon Baltl scheitert im Stechen

Gösser Open 2025: Nach drei sehr starken Runden muss sich Baltl im Stechen Jorge Maicas geschlagen geben.
Nach dem Turnier gab es reichlich Bier: Thomas Apfelthaler (Erlebnisregion Graz), Alessandro Pia (Alps Tour), Jorge Maicas, Oliver Plieschnig (Gösser), Klaus Geyrhofer (Murhof Gruppe), Fabian Lang, Asier Aguirre Izcue und Timon Baltl (v. li.).

Die Entscheidung ist gefallen: In einem packenden Finish gingen am 17. Mai die mit 42.500 Euro dotierten Gösser Open 2025 im Golfclub Erzherzog Johann in Maria Lankowitz zu Ende. 

Es hätte sein großer Triumph werden können: Timon Baltl lag während des gesamten Turnierverlaufs an der Spitze, spielte sich mit beeindruckenden Runden von 66 und 65 Schlägen in eine perfekte Ausgangslage für den Finaltag und war vermeintlich auf seinem Weg zum zweiten Sieg nach 2019. 

Doch am Finaltag musste Baltl in ein nervenaufreibendes Stechen mit den beiden Spaniern Jorge Maicas und Asier Aguirre Izcue. Am ersten Extraloch der 18 ging es dann um alles oder nichts. Baltl landete mit seinem zweiten Schlag im Grünbunker und vergab anschließend die Möglichkeit zum Par – seine Siegchancen waren dahin. Im Gegensatz dazu spielten die beiden Spanier jeweils ein Birdie und machten sich danach den Turniersieg ­untereinander aus. Im entscheidenden Moment behielt Jorge Maicas die Nerven: Mit einem sicheren Par bezwang er Aguirre Izcue und krönte sich zum Sieger der Gösser Open 2025. 

Enttäuschung Bei Baltl

Obwohl Baltl das Turnier mit 17 unter Par beenden konnte, durfte er am Ende nicht jubeln: „Es ist extrem bitter, wie es bei diesem Turnier für mich gelaufen ist. Ich habe die ganze Woche extrem gutes Golf gespielt und hätte eigentlich gewinnen müssen, aber dazu habe ich einfach zu viele Chancen beim Putten liegengelassen.“ 

Daher landete er schließlich ex aequo mit Asier Aguirre Izcue auf dem geteilten zweiten Platz. 

Maicas feierte hingegen bei seinem vierten Start in Maria Lankowitz seinen Premierentriumph auf der Alps Tour. „Es ist das beste Turnier auf unserer Tour, perfekt organisiert und wird auch von den Zuschauern sehr gut angenommen. Wichtig war, dass ich cool geblieben bin“, jubelte der 27-Jährige.

Timon Baltl hatte vor allem Probleme beim Putten, so sein Resümee.

Lang stark, Pany schwächelte

Als zweitbester Österreicher landete Fabian Lang mit dem Gesamtscore von 207 Schlägen (–9) auf dem geteilten 19. Platz. „Ich habe auf der Finalrunde zwar einige Chancen ausgelassen, aber in Summe sehr solide gespielt.“

Für Lukas Pany, der als ­dritter Österreicher den Cut geschafft hatte, lief auf der Schlussrunde nicht viel zusammen. Der 23-Jährige wurde mit einer 81er-Runde (+9) und gesamt 218 Schlägen (+2) auf Rang 42 durchgereicht.

Medianachweis: © Gösser Open / GEPA-pictures(2)

Total
0
Shares
0 Share
0 Tweet
0 Share
0 Share
0 Share
0 Share
0 Share
0 Share
Prev
Olazábal & Friends Charity Pro-Am 2025 erstmals in Portugal — im Palmares Ocean Living & Golf

Olazábal & Friends Charity Pro-Am 2025 erstmals in Portugal — im Palmares Ocean Living & Golf

Golfen für den guten Zweck

Next
Golfurlaub der Extraklasse

Golfurlaub der Extraklasse

Erleben Sie Golf, Wellness & Kulinarik im Falkensteiner Balance Resort

Das könnte dich auch interessieren
Total
0
Share