Vollgas für den Golfspaß

McLaren entwickelt Golfequipment

Am 29. April fällt der Vorhang: Dann lüftet McLaren den Schleier über seinen jüngst verkündeten Einstieg ins Golfgeschäft. Genau, McLaren: Jene englische Hightech-Schmiede, die zu den Ikonen der Formel 1 gehört und amtierender Konstrukteurs-Weltmeister in der Königsklasse des Motorsports ist, zum zehnten Mal insgesamt. Was da im Zusammenspiel von Ingenieuren und Experten aus der Golfindustrie entwickelt wurde, ist nicht bekannt – Golfgarderobe allein scheint fast zu profan. Neil Howie, CEO von McLaren Golf und Ex-Topmanager bei Callaway, spricht von einem „hochwertigen, innovationsorientierten Unterfangen, das die Grenzen dessen erweitert, was Golfer von ihrer Ausrüstung erwarten können“. Nichts anderes erwartet man, wenn ein Unternehmen Vollgas für den Golfspaß gibt, das Fahrer wie den aktuellen Titelträger Lando Norris – übrigens leidenschaftlicher Golfer –, Lewis Hamilton, Alain Prost oder die unvergessenen Ayrton Senna und Niki Lauda zu Champions gemacht hat. Nimbus verpflichtet. „Letztlich ist es ein logischer Schritt, unsere Maßstäbe an technische Standards von der Rennstrecke auf den Golfplatz zu übertragen“, sagt denn auch Zak Brown, der Chef von McLaren Racing. 

Stimmt, das liegt nahe. Es gibt vermutlich eine ziemliche Schnittmenge zwischen Motorsport-Technologie und dem Design von Golf-„Spielzeug“. Bei beidem spielen Materialwissenschaft, Aerodynamik und Fertigungspräzision eine zentrale Rolle für die Leistung. Man wolle Equipment herstellen, das „technisch ausgereift, sorgfältig verarbeitet und unverkennbar McLaren ist“, ergänzt Nick Collins von McLaren Automotive.

Nun sind die Synergien wenig neu. Nicht allein, weil die Formel-1-Piloten und ihre Kollegen aus anderen Racing-Sparten gern die Schläger schwingen. Es gab etliche Versuche von Kooperationen, beispielsweise zwischen Ferrari und Cobra Puma oder Lamborghini und Callaway. Derzeit läuft ein Joint Venture zwischen TaylorMade und Red Bull Racing, bei dem es sowohl um Bekleidung als auch um Ausrüstung geht. Nun kommt McLaren als Golfmarke hinzu.

Medianachweis: © Sportcomm/Getty Images

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