Die Saison auf der PGA Tour ist in vollem Gange, und neben den großen Stars haben es auch ein paar noch nicht so bekannte Profis geschafft, sich für die Playoffs im August in Stellung zu bringen. Hier die bisherigen Ausrufezeichen des Jahres 2026.
der doppelte Chris
Der bisher in den USA eigentlich eher unbekannte Chris Gotterup konnte sich als einziger Spieler 2026 bereits zweimal in die Siegerliste der PGA Tour eintragen. Dem Auftaktsieg bei der Sony Open auf Hawaii folgten gut 3 Wochen später der Titel bei der WM Phoenix Open und der zwischenzeitliche Sprung bis auf Rang 5 in der Weltrangliste. Im Gegensatz zu den Vorjahren kommt die Nummer eins der Welt Scottie Scheffler nur langsam in Fahrt. Zwar holte sich Scottie den Titel bei der American Express, die Dominanz aus 2024 und 2025 blieb allerdings aus.
in Ryder-Cup-Form
Justin Rose und Matt Fitzpatrick hingegen zeigen mit ihren Siegen bei der Farmers Insurance Open und der Valspar Championship, dass sie sich nach dem Ryder-Cup-Clash in New York weiterhin in Topform befinden. Genauso wie Cameron Young übrigens, der sich immer mehr anschickt, der PGA Tour seinen Stempel aufzudrücken. Sein Sieg beim ersten großen Golfhighlight 2026, der Players Championship im legendären TPC Sawgrass, katapultierte ihn an die Spitze des aktuellen FedEx-Cup-Rankings.

die Lichter ausputten
Dort thronte bis dato mit Jacob Bridgeman die bisherige Überraschung der Saison. Beim Genesis Invitational holte sich Jacob, der sich 2024 über die Korn Ferry Tour für die PGA Tour qualifizierte, seinen ersten großen Titel und bekam von keinem Geringeren als Tiger Woods persönlich die Siegertrophäe überreicht. Doch wie kam es bei dem 26-Jährigen aus Inman, South Carolina, zu dieser plötzlichen Leistungsexplosion? Das lässt sich bei einem Blick auf eine der wichtigsten Statistiken der PGA Tour leicht erklären. Denn in gleich 3 der 6 wichtigsten Puttstatistiken liegt der Amerikaner in Front, soll heißen, Jacob Bridgeman weiß, wie man die Murmel im Loch unterbringt.
die mr.-Feelgood-Story des Jahres
Ist bisher ganz klar der wirklich emotionale Sieg von Gary Woodland bei der Texas Children’s Houston Open. Mehr dazu gibt es bei uns auf Seite 55.
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