wimbledon: golf vs. tennis  

Golfprofis als Zaungäste in Wimbledon, Tennisstars beim Golfen – wenn die Grenzen zwischen Fairway und Centre Court verschwimmen.
Tommy Fleetwood als Gast in der Royal Box am Centre Court in Wimbledon.

as haben Wimbledon und Golf gemeinsam? Auf den ersten Blick wenig: Rasen hier, Fairway dort. Filzball da, kleine weiße Kugel dort. Doch wenn sich absolute Topstars beider Sportarten treffen, verschwimmen die Grenzen – und genau das passierte in diesem Jahr rund um das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon.

golfstars als fans

Während der traditionsreiche Centre Court im Londoner Südwesten wie jedes Jahr Schauplatz von epischen Matches war, drängte sich im Publikum Tennis- und Golfprominenz Seite an Seite. Gleich mehrere Golfstars nutzten die Turnierwoche für einen Abstecher auf die Tribünen von Wimbledon – und sorgten damit für Aufsehen.

Justin Rose, Tommy Fleetwood, Matt Fitzpatrick, Ludvig Åberg, Thomas Detry und Matt Wallace – allesamt Größen der DP World Tour und der PGA Tour – zeigten sich bestens gelaunt als Zaungäs­te des Tennis-Klassikers. Für die englischen Major-Sieger Rose und Fitzpatrick sowie Landsmann Fleetwood war Wimbledon quasi Heimspiel, doch auch Shooting-Star Ludvig Åberg ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, das Rasenspektakel live zu erleben. „Es ist beeindruckend, wie fokussiert die Spieler hier agieren – das können wir uns auch für den Golfplatz abschauen“, ließ Tommy Fleetwood am Rande seines Besuchs verlauten.

duell am golfplatz

Doch der Austausch blieb nicht auf Small Talk und Zuschauerrollen beschränkt. Denn auf der anderen Seite des sportlichen Schaufens­ters griff einer der größten Tennisstars selbst zum Golfschläger: Carlos Alcaraz, der zweimalige Wimbledon-Sieger und Finalist 2025, ließ es sich nicht nehmen, nach einem trainingsfreien Tag auf den Golfplatz zu wechseln.

Sein Flightpartner? Kein Geringerer als Andy Murray, zweifacher Wimbledon-Champion und passionierter Golfer.

Das Treffen der beiden Champions auf dem Golfplatz war mehr als nur ein PR-Gag. Alcaraz, der als talentierter Athlet gilt und bekannt dafür ist, neue Herausforderungen zu suchen, zeigte sich auch am Tee von seiner bes­ten Seite. Murray, ohnehin seit Jahren als ambitionierter Hobbygolfer unterwegs, lobte seinen jüngeren Kollegen: „Carlos hat das richtige Gefühl im kurzen Spiel – und er weiß, wie man einen Drive trifft. Er ist ein Naturtalent.“

Wo sie spielten? Diskretion gehört zum Profigeschäft, doch man munkelt, dass sich das Duo auf einem exklusiven Londoner Golfclub vergnügte – fernab von Kameras und Fanmassen.

Medianachweis: ©Sportcomm/Getty Image

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