Das Golf-Live-Erlebnis der Extraklasse in Österreich steht vor der Tür: die prestigeträchtigen Austrian Alpine Open presented by SalzburgerLand von 29. Mai bis 1. Juni im Leading Golf Club Altentann, der von der amerikanischen Golflegende Jack Nicklaus entworfen wurde. Alles ist angerichtet. Das Teilnehmerfeld mit Golfgrößen wie Matthias Schwab, Bernd Wiesberger, Lukas Nemecz, Maximilian Steinlechner, Luke Donald und Edoardo Molinari ist dabei. Und bei dem derzeit erfolgreichsten Österreicher, Sepp Straka, hofft man auf einen Last-Minute-Start. Der Platz ist in Top-Form, und die Tourismusregion SalzburgerLand freut sich darauf, ihren Gästen ein unglaubliches
Erlebnis bieten zu können. Golf Week wollte mehr über die Hintergründe erfahren und sprach mit dem Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH, Leo Bauernberger.
Golf Week: Wie lange haben Sie an dieser Überraschung gearbeitet, und wer war alles an diesem Golf-Coup beteiligt?
Leo Bauernberger: Vor sieben Jahren haben wir das Konzept gemeinsam mit Edwin Weindorfer und mit Ali A. Al-Khaffaf von der Golf Enterprises Keith Waters, damals der Vizechef der Tour, in Dubai präsentiert, und er war begeistert. Er meinte, wir möchten gerne wieder fix nach Österreich zurückkommen, und wenn wir einen Termin im Frühjahr frei bekommen, dann sind wir die Ersten, die gefragt werden. Mit dieser Botschaft sind wir nach Hause gefahren. Dann ist Covid gekommen und drei Jahre Pause.
GW: Was zeichnet das Turnier jetzt auf der DP World Tour aus? Was macht es so einzigartig?
LB: Wir können hier im Alpenvorland, mit dem Seenland, direkt an der Stadtgrenze zur weltbekannten Mozartstadt Salzburg, sicherlich eines der schönsten Settings anbieten. Das hat schon etwas. Damit ist man sozusagen kein No-Name mehr – und genau das ist auch unsere Botschaft: dieses Turnier zu nutzen, um hier einen Kurzurlaub zu verbringen. Wir wollen unsere Gäste einfach begeistern. Sie sollen nicht nur das beste Golf sehen, sondern auch die vielen anderen attraktiven Themen hier entdecken: unsere Kulinarik, unsere Traditionen, unsere Kultur, unsere unglaublich beeindruckende Landschaft mit dem Salzkammergut und der Stadt Salzburg als Weltkulturerbe direkt nebenan. All das zusammen macht unser Gesamtangebot aus.
GW: Was erwarten Sievon diesem Mega-Event?
LB: Wir investieren hier gezielt in den Qualitätstourismus und präsentieren uns als Premium-Destination. Und eine Premium-Destination ohne ein höchstkarätiges Golfturnier ist letztlich auch nicht glaubwürdig – genauso wenig wie eine Top-Skiregion ohne internationale Weltcuprennen. Das ist unser Ansatz: Wir bieten das Beste in der Kultur, bieten das Beste bei Kulinarik und Hospitality, und wir wollen auch das Beste im Golf und Outdoorsport bieten. Das ist sozusagen ein Dreiklang,
der perfekt harmoniert und der Österreich insgesamt sowie unsere Region weiterhin ganz vorne auf der touristischen Weltkarte positionieren soll.
GW: Kann man ein solches Angebot für Golffans überhaupt noch übertreffen?
LB: Auf jeden Fall. Ich denke, nach wie vor ist Österreich für viele internationale Golfer noch ein neues Golfland. Was wir wollen, ist einfach, diesen hohen Standard erst einmal zu halten und dann wieder neue Akzente zu setzen. Das ist unser Auftrag: Akzente zu setzen, die zur Marke, zu den Zielgruppen, zur Region und zu den Menschen passen und die auch bestehende Infrastrukturen nützen.
GW: Gerüchten zufolge soll das Turnier künftig im Wechsel mit Kitzbühel stattfinden. Was ist da dran?
LB: Die Pläne sind sehr konkret, auch wenn die Verträge noch nicht unterzeichnet sind. Es sieht aber gut aus, dass daraus ein starkes Doppelpassspiel zwischen Salzburg und Kitzbühel wird – was wir uns sehr wünschen, denn beide ergänzen sich perfekt. Kitzbühel ist eine fantastische Sportstadt. Im Winter wie im Sommer. Im Umkreis von Kitzbühel und dem SalzburgerLand gibt es 40 Golfplätze. Ohne zu übertreiben: Wir sind eine echte Golf-Destination. Unser Ziel ist es, mit den Austrian Alpine Open im Sommer die Strahlkraft des Hahnenkammrennens zu erreichen, des wohl attraktivsten Skirennens der Welt.
GW: Was macht einen Live-Besuch vor Ort aus?
LB: Ich glaube, in Zeiten zunehmender Digitalisierung und künstlicher Bilderwelten bleibt das Live-Erlebnis, die Live-Emotion, die Live-
Begeisterung ein großes, erstrebenswertes Momentum. Wir wollen unseren Gästen, aber auch den Einheimischen, einfach ein unglaubliches Live-Erlebnis bieten, bei dem die Emotionen direkt spürbar sind. Gute touristische Kommunikation und Marketing ohne Live-Emotion sind nichts wert. Das ist unser großer Antrieb und unsere große Chance.
GW: Sie raten also dazu, sich das Golfturnier vor Ort live anzuschauen?
LB: Ja, unbedingt!
GW: Wie viele Besucher erwarten Sie an den vier Turniertagen?
LB: Das ist natürlich beim ersten Mal schwer einzuschätzen, aber wir hoffen, 15.000 bis 20.000 Besucher für unser Turnier gewinnen zu können. Das ist durchaus möglich, und wir werden alles tun, um möglichst viele Gäste, aber auch einheimische Golfer und sportaffine Menschen zu begeistern.

GW: Das SalzburgerLand ist also für das Golfevent und die Golffans gerüstet?
LB: Absolut, wir sind super, super vorbereitet und freuen uns alle schon riesig darauf, wenn es endlich losgeht mit dem Event. Wir haben so viele Jahre auf dieses Projekt hingearbeitet, und ich kann nur jeden einladen, sich das live anzuschauen. Es gibt ja vier Tage, an denen man das hier im Gut Altentann erleben kann – vielleicht verbunden mit einem Kurzurlaub, zwei, drei Nächten im SalzburgerLand, um die Restaurants, unsere Bio-Kulinarik zu genießen und sich dabei hochklassiges Golf anzuschauen. Besser geht es ja nicht.
GW: Ich danke für das Gespräch.
Medianachweis: © Salzburger Land