Social Media und insbesondere YouTube haben die Medienlandschaft längst verändert. Klassischen TV-Übertragungen stehen creatorgetriebene Inhalte mit Millionenreichweiten gegenüber, die vor allem jüngere Zielgruppen ansprechen. Die PGA Tour reagiert nun und lockert ihre strengen Richtlinien für Spieler. Künftig dürfen u.a. bis zu sechs Schläge pro Runde gepostet werden (statt bisher einer). Zudem wird die Länge von Highlights auf YouTube verdoppelt. Ein Sprecher der PGA Tour erklärte, man wolle „die spielerfreundlichsten Richtlinien im Profisport“ anbieten.
Weiterhin verboten bleiben Sponsorings und Creator-Kooperationen mit nicht offiziellen PGA-Tour-Partnern. Was besonders LIV-Star Bryson DeChambeau ein Dorn im Auge ist und eine Rückkehr auf die Tour erschwert. Dass es die Verantwortlichen inzwischen ernst nehmen, zeigt aber die Partnerschaft mit Good Good Golf samt offiziellem PGA-Turnier. Dennoch ist es ein schwieriger Spagat: Einerseits muss die Tour digitaler und creator-freundlicher werden, um nicht den Anschluss zu verlieren. Andererseits basiert das Geschäftsmodell der Tour auf milliardenschweren TV- und Medienrechten, deren Exklusivität nicht verwässert werden darf.
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